Trauer um Joachim Grohmann

Wir trauern um unseren Sportfreund, unseren langjährigen Trainer und unser Ringeridol
Joachim Grohmann
*16.10.1934      +13.02.2017
Tiefbetroffen nahmen wir die Nachricht entgegen, dass Joachim in der Nacht vom 12. zum 13. Februar 2017 verstorben ist.

Unser Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Frau Rosemarie und ihren Kindern Uwe, Irene, Peter, Gisela und Karin nebst Angehörigen.

 

Joachim war seit 1951 Mitglied der Abteilung Ringen der ehemaligen BSG Motor Warnowwerft, dem heutigen SV Warnemünde e.V.
Zuvor folgte er seinen Brüdern Erwin und Edmund in Grimmen auf die Ringkampfmatte, wo schon frühzeitig sein großes Talent entdeckt wurde.
Die Übersiedlung der 3 Brüder nach Warnemünde sollte für den Sportverein zum Glücksfall werden, bescherte  er demselben doch zukünftig einen wahren Medaillenregen bei DDR – Meisterschaften in den Sportarten Ringen und Sportakrobatik.
Joachim wurde während seiner aktiven Laufbahn 8 mal DDR-Meister im Ringen und 3 mal in der Sportakrobatik, wo er als Obermann einer seinerzeit legendären 6-ser Gruppe mit seinen beiden Brüdern für Furore sorgte. – Er ist bis heute der erfolgreichste Sportler unseres Vereins.
Neben seiner Tätigkeit als Sportinstrukteur auf der Warnowwerft in Warnemünde war er als Übungsleiter in den Sektionen Ringen und Sportakrobatik tätig und mitverantwortlich dafür, dass die beiden Sportarten sowohl im Nachwuchs, als auch bei den Erwachsenen mit zu den Besten im DDR – Maßstab zählten.
Für seine herausragenden Verdienste für den Sport wurde Joachim mit den Titeln “Meister des Sportes“ und  „ Verdienter Meister des Sportes ausgezeichnet“.
Auch nach seiner aktiven Laufbahn ist er dem Verein als Trainer und Betreuer unzähliger Sportler in verschiedenen Ligen vor und nach der politischen Wende treu geblieben. – Dazu konnte er als Senior bei den Weltmeisterschaften der Veteranen die erhoffte internationale Medaille erringen, was ihm vor der Wende politisch bedingt verwehrt geblieben war.

In unseren Herzen und Erinnerungen wird er weiterleben, denn er wurde schon zu Lebzeiten für uns zur Legende.

Warnemünde im Februar 2017

Die Warnemünder Ringer

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